Meine "Hundegeschichte"

 

Der erste Hund, an den ich mich in meiner Kindheit erinnern kann, war eine Promenadenmischung namens Bazi. Er war ein mittelgroßer rauhaariger Geselle, der die meiste Zeit in unserem Dorf seine eigenen Wege ging und meinen Großeltern gehörte. Damals war die Hundehaltung noch anders als heute.

 

Nach Bazis Tod bekam meine Familie ihren ersten eigenen Hund und unsere Bonni kam als Welpe ins Haus. Sie war ein Deutscher Wachtel aus jagdlicher Zucht und das merkte man auch! Mein Vater bildete sie aus und nahm auch gelegentlich an Treibjagden mit ihr teil. Sie war sehr folgsam, konnte es aber bis ins hohe Alter nicht lassen, hin und wieder Spurlaut gebend einer Hasenfährte zu folgen. So endete denn des öfteren unser Spaziergang mit dem Warten auf Bonni, denn sie kam immer wieder an den Ausgangspunkt zurück. Aber das konnte dauern!

 

Uns Kindern gegenüber war sie ein liebevoller und stets geduldiger Spielgefährte, der mit Begeisterung apportierte.

 

Obwohl auch Bonni, wie alle unsere Hunde, recht alt wurde, mussten wir sie irgendwann gehen lassen. Nun sollte es nach den "rollenden Haarbällen" von Bonni ein glatthaariger Familienhund sein: Der erste Beagle kam mehr oder weniger durch Zufall zu uns. Tona war schon ein halbes Jahr alt und die ersten Besitzer waren nicht mit ihr zurecht gekommen. Am Ende hatten sie sie nur noch im Bad gehalten. Obwohl wir uns nach Kräften bemühten, Tona an das normale Hundeleben heranzuführen, konnten wir die fehlende Sozialisierung nie ganz ersetzen. Trotzdem hat sie uns treu begleitet und war auch der erste Hund, der immer mit uns in Urlaub gefahren ist.

 

Inzwischen waren wir Kinder größer geworden und mein Interesse für Hunde wuchs mit. So waren denn auch die ersten Bücher, die ich mir von meinem Taschengeld kaufte, ausnahmslos Hundebücher.

Kurzum: Meine Eltern waren irgendwann überzeugt und ich nahm mit Tona an meiner ersten Hundeausstellung beim damals noch jungen Beagle Club Deutschland teil. So etwas wie Juniorhandling gab es noch nicht und auch viele erwachsene Aussteller waren noch nicht so professionell wie heutzutage. Mir machte es jedenfalls viel Spass im Ring und das ist bis heute so geblieben.

 

Mit Tona züchteten wir dann unter dem Zwingernamen „vom Laienstein“ und behielten aus dem B-Wurf Bessie. Meine Eltern haben ihre Liebe zu den Beagles nie verloren und ihre letzte Hündin Twiggie (True Line’s Twilight) war der erste Hund, den meine Tochter kennengelernt hat.

 

Nachdem ich aufgrund von Studium und Berufstätigkeit einige Jahre ohne eigenen Hund leben musste, kam im Jahr 2005 nach langer Überlegung endlich unsere Whippethündin Nelly zu uns. Sie wurde von ihrem Züchter Holger Bunyan vorbildlich sozialisiert und ist eine in jeder Situation souveräne Begleiterin unserer Familie.

 

Dann lernte ich bei Freunden einen English Toy Terrier kennen. Auch sie haben einen Whippet und hatten sich auf die Suche nach einem kleineren Zweithund gemacht. Sie mussten viel reisen und hatten einen Hund gesucht, der im Flugzeug nicht in den Frachtraum muss und dennoch ein richtiger Hund ist. Ihr "ETT" war mir gegenüber reserviert, beobachtete mich aber vom Schoss seiner Besitzerin aus stets aufmerksam mit seinen funkelnden Augen. Da war es um mich geschehen und ich machte mich auf die Suche nach einer kleinen Hündin. Das war eine schwierige Aufgabe! Es dauerte recht lange und ich hatte es schon fast aufgegeben, da kam die Nachricht von Kirsti Kahrs, dass sie einen Wurf mit fünf Hündinnen bekommen hat. Nach wochenlanger Sichtung von Fotos und Videos war es dann endlich soweit und ich flog im Juni 2010 nach Oslo. Dort vertraute mit Kirsti XPected Dine Mites Honeyed Elva an. Dafür bin ich ihr sehr dankbar! Thank you Kirsti!

 

Elva hat sich sofort eng an uns gebunden, macht wirklich jede Aktivität ausdauernd mit, ist immer zu einem Spiel bereit und liegt genauso gerne auf dem Schoss: Mein Traum von Hund seit nunmehr sechs Jahren.

 

Die große Begeisterung für diese Rasse teile ich mit einem wachsenden Kreis von Besitzern dieser kleinen Wunderwesen und schon bald stand fest, dass Elva Nachkommen bekommen soll.

 

Sie wurde mit Erfolg ausgestellt und ist in kürzester Zeit Kft-Jugendchampion geworden. Danach wurde sie unbegrenzt zur Zucht im KfT zugelassen und wir hatten zum Jahreswechsel 2012/13 unsere ersten Welpen mit ihr. Sie war sehr instinktsicher und sowohl die Geburt als auch die Aufzucht hat sie prima bewältigt. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und 2016 konnten wir endlich einen zweiten Wurf mit ihr in Angriff nehmen. Wir möchten gerne eine Hündin aus diesem Wurf behalten und werden sehen, wie sie sich entwickelt.

 

 

 

Wo leben wir?

 

Wir leben im Rhein-Main-Gebiet, ca. 45 km südlich von Frankfurt in einem Haus mit Garten.

 

Wir, das sind mein Mann, unsere beiden Kinder (11 und 16 Jahre alt), die Hunde und demnächst auch wieder Hühner.

 

Unsere Welpen wachsen in einer familiären Atmosphäre mit allen Geräuschen auf, die in einem lebendigen Haushalt mit Kindern vorkommen. Bestmögliche Aufzucht im Haus ist für uns eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie regelmäßige Entwurmungen und erstklassige Ernährung. Alle Welpen bekommen ein Starterpaket mit auf den Weg, sind an das Halsband gewöhnt, geimpft und gechipt und verfügen über einen internationalen Ausweis sowie eine Ahnentafel des KfT/VDH. Unsere Zuchtwartin überzeugt sich ebenfalls vor der Abgabe über die Verfassung der Welpen und der Hündin.

 

Den zukünftigen Welpenbesitzern stehen wir auch nach der Abgabe immer gerne mit Rat und Tat zur Seite. 

 

 

Unseren nächsten Wurf planen wir für 2018

 

Elva ist am 11. November 2016 Mutter geworden.

 

Inzwischen sind alle Welpen in ihr neues Zuhause umgezogen und haben sich dort gut eingelebt.

 

Wir werden schauen, wie ihre Tochter Cinny sich entwickelt.



 



 



 

Letzte Aktualisierung: 6.2.2017


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